Die Rote Beete: Was tut mir gut - und was nicht?

Aktualisiert: Feb 7

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Das erdig-süßliche Wintergemüse


Lass dich vom Geschmack überzeugen!


Die Nahrungsmittelpflanze Rote Beete gehört zur Familie der Gänsefußgewächse. Bei dem Gemüse Rote Beete handelt es sich um eine Rübe, also um die Wurzel der Pflanze.

Oberhalb der Knolle sind dunkelgrüne bis rötlich gefärbte Blätter angeordnet. Auch sie sind essbar. Die Knolle der Roten Beete kennen wir meist tiefrot, die Farbe sowie die rundliche Wurzelknolle ist Resultat der Veredelung im 19. und 20. Jahrhundert. Rote Beete gibt es auch in weiteren Farben, zum Beispiel in weiß, gelb oder sogar pink-weiß geringelt. Verwandt ist sie mit Zuckerrübe und Mangold. Der Anbau ist übrigens wirklich einfach und in unseren Gärten in humosem Boden möglich. Rote Beete wächst in Ländern mit gemäßigtem Klima, also auch dort, wo es etwas kühler ist: Bei uns in Deutschland und auch weiter nördlich.

Rote Beete ist ein klassisches Wintergemüse: Sie kann von August bis November geerntet beziehungsweise den ganzen Winter über gelagert werden. Die Saison dauert also von August bis März. In dieser Zeit gibt es sie auch auf dem Wochenmarkt, beim Gemüsehandel und in vielen Supermärkten.

Schmecken wird Rote Beete sicher nicht allen. Der Geschmack ist eher erdig und somit etwas speziell.

Aber hast du Rote Beete schon mal eingelegt? Der Essig sorgt dafür, dass der erdige Geschmack verschwindet. Außerdem kannst du beim Einlegen unterschiedliche Gewürze kombinieren und so ein ganz neues Geschmackserlebnis kreieren.

So kannst du dich an die Rote Beete heranwagen! Außerdem kannst du das Gemüse auf diese Weise für den Rest des Jahres haltbar machen.



Deinen Nähe und Distanz Instinkt wieder schärfen


Die Rote Beete als Foodcoach


2020 war das Jahr der vielen Vorgaben: Wir konnten nicht mehr immer frei entscheiden, mit wem wir uns wie häufig treffen oder wann wir wohin gehen. Häufig war unsere Bewegungsfreiheit regelrecht eingeschränkt. So konnten wir auch nicht mehr selbst aussuchen, was wir nah an uns heranlassen wollen – und was lieber nicht.

Jetzt gilt es sich neu zu sortieren! Und dabei hilft uns die Rote Beete.

Denn da wir so selten die eigene Wahl hatten, ist unser eigener, innerer Instinkt für Nähe und Abgrenzung nun stark eingeschränkt. Dieser Instinkt sagt uns, was uns guttut und was nicht. Alles, was wir nahe bei uns haben wollen, tut uns gut. Alles, was uns nicht guttut, möchten wir lieber weit weg von uns haben.

Wir wollen uns fragen:

Was tut uns gut? Wovon wollen wir mehr?

Aber auch: Was wollen wir nicht?


Auf unserem Instagram-Account haben wir übrigens eine ganze Food Experience zu den Wirkungen für dich zusammengestellt.

Schau doch gerne mal vorbei!

Die Botschaften des Foods Rote Beete finden sich selbstverständlich auch bei unseren Artikeln im Shop wieder. Wir haben dort unter anderem unsere Food-Sammelkarten im Rote Beete Design für dich.

Wenn du Lust hast, in einer Challenge über mehrere Tage mit den Wirkungen der Roten Beete zu arbeiten und sie intensiv für dich zu nutzen, kannst du dir im Shop auch unser Food Experience Booklet bestellen. Hier findest du eine ausführliche Anleitung, wie du mit Hilfe der Roten Beete deinen Nähe-Distanz Sinn wieder schärfst. Kleine Aufgaben helfen dir herauszufinden, was dir guttut und was nicht. So kannst du Umgebung und Alltag reflektieren und dein Umfeld anschließend neu gestalten.


"Man darf auch mal 'Nein' sagen!"

Unsere allerliebsten Rote Beete Rezepte

Rote Beete essen


Tatsächlich lassen sich mit Roter Beete so einige spannende Gerichte zubereiten. Sie zur Saison verstärkt in den Speiseplan einzubauen lohnt sich! Rote Beete ist vielseitig: Du kannst sie roh oder gekocht essen, einlegen oder mal die Blätter probieren.

Neben absoluten Klassikern wie Labskaus oder Borschtsch gibt haben wir auch viele Variationen gefunden, die durch spannende Food Kombinationen punkten.

So zum Beispiel Rote Beete Hummus, Rote Beete Carpaccio oder auch ein Pink Latte. Zu letzterem haben wir uns vom Blog Feiertaeglich inspirieren lassen.


Da Rote Beete mit Mangold verwandt ist, kannst du auch ihre Blätter ähnlich wie Mangold zubereiten. Dazu haben wir eine tolle Rezeptsammlung bei Utopia gefunden.

Hast du Lust auf weitere Zubereitungsideen und Rote Beete Rezepte?

Schau unbedingt auf unserem Pinterest-Board vorbei. Dort haben wir eine umfangreiche Sammlung für dich angelegt. Und die darf natürlich noch größer werden.

Wir freuen uns, wenn du uns über deine liebsten Rezepte berichtest – schick sie uns gerne via Social Media und verlinke uns in deinen Rezept-Beiträgen!


Probiers mal aus: Rote Beete einlegen


Unser DIY für würzige Beete auch außerhalb der Saison


Rote Beete kannst du von August bis November ernten und dann locker bis einschließlich März lagern. Doch als echte Rote Beete Liebhaberinnen möchten wir das Gemüse natürlich das ganze Jahr über genießen und von ihrer Wirkung profitieren. Eine einfache Variante zum Haltbar-Machen ist es, die Beete einzulegen.

Das brauchst du:

1 kg Rote Beete

200 g Zwiebeln

250 ml Weinessig

500 ml Wasser

1 EL Salz

2 EL Zucker


So geht’s: Die Rote Beete waschen, Blätter entfernen und weich kochen. Das dauert etwa eine Stunde. Währenddessen kannst du die Gläser sterilisieren und die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Nach dem Kochen die Schale der Beete entfernen (Achtung: Rote Beete färbt stark) und die Knollen in Scheiben schneiden. In einem Topf alle übrigen Zutaten aufkochen. Dann abwechselnd Rote Beete Scheiben und Zwiebeln in die Gläser schichten. Mit der Flüssigkeit übergießen, dabei darauf achten, dass das Gemüse komplett bedeckt ist. Die Gläser unbedingt gut verschließen.

Die eingelegte Rote Beete hält sich viele Wochen, wenn du sie kühl und dunkel lagerst.

Variieren kannst du das Rezept übrigens ganz nach deinem Geschmack mit zum Beispiel folgenden Zutaten oder Gewürzen: Knoblauch, Zimt, Senfsamen, Lorbeerblätter und Nelken oder Pfefferkörner, Piment, Bio-Zitrone… probiere einfach unterschiedliche Varianten aus!

Wir haben das Rezept bei Utopia gefunden. Dort ist alles nochmal im Detail erklärt.


Einmachgläser etikettieren


Ordnung in der Küche mit Roter Beete

Erstmal eingemacht, sollten die Gläser natürlich auch beschriftet werden.

Da wir Ordnung in der Küche lieben und uns gerne mit den Botschaften unserer Foods umgeben, gibt es im Shop für dich usnere Rote Beete DIY-Etiketten.

Was brauchst du?

Einen Drucker, Aufkleberpapier (erhältst du im gut sortierten Schreibwarenhandel) und unsere digitalen DIY-Etiketten.

Die DIY-Etiketten kannst du bei uns im Shop bestellen. Wir haben sie auf weißen Aufkleberpapier und auf solchem im Kraftpapier-Look ausgedruckt. Damit kannst du deine Einmachgläser bekleben. Und zack – schon sehen sie richtig schick aus und geben ein wunderschönes Geschenk ab. Oder schaffen einfach Ordnung in deiner Küche.

Natürlich sind die Botschaften und Wirkungen der Foods immer mit dabei auf den Etiketten.


Mit der Roten Beete gesund durch die kalte Zeit


Das Wintergemüse als Nährstofflieferant


Rote Beete ist ein wunderbares Gemüse für die kalten Monate: Arm an Kalorien, farblich wunderbar rot-violett und reich an Vitaminen und Nährstoffen.

Du siehst: Sie ist echt gesund und neben der Wirkungen auf Geist und Seele tut sie auch deinem Körper ziemlich gut.

Rohe Rote Beete enthält viele Mikronährstoffe, wie Vitamin C, Eisen und sekundäre Pflanzenstoffe wie Betain. Letzteres hat positive Wirkungen auf Leber und Galle. Das enthaltene Eisen und die enthaltene Folsäure wirken blutbildend. Der rote Farbstoff, genannt Beetenrot oder Betanin, bringt antioxidative Eigenschaften mit sich. Er stärkt also unser Immunsystem, wirkt entzündungshemmend und ist sehr gut für Gefäße und Herz. Das enthaltene Nitrat kann außerdem deinen Blutdruck senken.

Um alle positiven Wirkungen auf deinen Körper mitzunehmen, kannst du Rote Beete roh verzehren, zum Beispiel feingeraspelt im Salat, als Carpaccio oder in einem Smoothie. Viele Nährstoffe stecken übrigens auch in den Blättern. Wenn du Rote Beete kochst, solltest du die Schale dafür nicht entfernen. So bleiben auch nach dem Kochen viele Nährstoffe in der Roten Beete erhalten.

Der hohe Ballaststoffgehalt unterstützt übrigens auch deine Verdauung.

Übrigens: Schon in der Antike hat man die heilenden Wirkungen der Roten Beete erkannt und sie als Heilpflanze gesehen. Durch unsere Forschung wurden die in der Roten Beete vermuteten Wirkungen bestätigt.


Schreib uns deine Erfahrungen mit der Roten Beete


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